
Digitale Transformation in der Pharmaindustrie im Jahr 2026

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Die Chemie war in der Vergangenheit der Hauptantrieb für pharmazeutische Innovationen. Obwohl sie sich weiterentwickelt hat, spielen Daten seit der Gründung von Einrichtungen wie der FDA im Jahr 1906 eine Rolle, als sie dazu beitrugen, die Datenerfassung für die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten zu standardisieren. Und in den letzten Jahrzehnten hat sich gezeigt, dass die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Arzneimitteln ebenso sehr von Algorithmen und Big Data geprägt ist wie von den Labors.
Gleichzeitig steht die Branche unter großem Druck. Die Datenmengen explodieren, und die Komplexität der Moleküle nimmt zu, da sich die Pipelines von kleinen Molekülen zu Biologika und Gentherapien verlagern. Hinzu kommt, dass die Zeitfenster bis zur Markteinführung aufgrund von Wettbewerbs- und Regulierungsanforderungen immer kürzer werden. Es reicht also nicht mehr aus, einfach nur Daten zu sammeln.
So wird die digitale Transformation in der Pharmaindustrie zu einer Frage des Überlebens. Aber nicht alle digitalen Strategien sind gleich. In diesem Artikel erkunden wir die Trends, die die Pharmaindustrie im Jahr 2026 prägen werden, mit besonderem Augenmerk auf KI, Cloud-native Plattformen und High-Fidelity-3D-Visualisierung.
Warum die digitale Transformation für die Pharmaindustrie im Jahr 2026 entscheidend ist
Da sich die Branche über die traditionellen Modelle hinaus weiterentwickelt, wird die digitale Transformation im Bereich der Pharmadienstleistungen zu einem wichtigen Faktor für nachhaltige Innovation und betriebliche Widerstandsfähigkeit. Hier ist der Grund dafür:
Überwindung der Patentklippe und der F&E-Kosten
Eine der hartnäckigsten Herausforderungen in der Pharmabranche ist die Patentklippe - die schnelle Verlust der Exklusivität für Blockbuster-Medikamente und die daraus resultierenden Umsatzrückgang. Da Generika und Biosimilars auf den Markt kommen, müssen die Unternehmen ihre Pipelines schneller und zu geringeren Kosten auffüllen. Herkömmliche F&E-Modelle sind jedoch zunehmend unhaltbar: Die Zeitspanne für die Entdeckung von Arzneimitteln beträgt mehr als ein Jahrzehnt, während die Misserfolgsquoten hoch bleiben.
Die digitale Transformation in der Pharmaindustrie behebt dieses Ungleichgewicht, indem sie die Entdeckung und frühe Entwicklung auf einen datengesteuerten Ansatz umstellt. Dies hilft globalen Teams, in Echtzeit zusammenzuarbeiten, die Entscheidungsfindung zu beschleunigen und die Zeit bis zur Markteinführung zu verkürzen - ein entscheidender Vorteil in einer Zeit nach den Blockbustern.
Von der volumenbasierten zur wertbasierten Versorgung
Die Branche bewegt sich weg von volumenbasierten Modellen hin zu wertorientierter und personalisierter Medizin. Anstelle von Therapien für den Massenmarkt wird die Der Schwerpunkt verlagert sich auf gezielte Behandlungen die auf bestimmte Patientengruppen und Biomarker zugeschnitten sind. Dieser Übergang erhöht die Komplexität grundlegend: Die Präzisionsmedizin erfordert mehr Daten, mehr Modellierung und genauere Validierung.
Hier spielt die digitale Transformation der Pharmaindustrie eine zentrale Rolle. Digitale Tools helfen den Unternehmen, Schwankungen im Ansprechen der Patienten zu verstehen und die Therapien entsprechend zu gestalten, so dass eine gezielte Wirkung skalierbar und wirtschaftlich machbar ist.
Regulatorischer Druck und die Notwendigkeit von Geschwindigkeit
Die Erwartungen der Regulierungsbehörden steigen. Agenturen wie die FDA und die EMA verlangen jetzt mehr Transparenz, Rückverfolgbarkeit und Konsistenz über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg, von der Entdeckung über die Herstellung bis hin zur Überwachung nach der Markteinführung. Manuelle Compliance-Prozesse können nur schwer mit dem Datenvolumen und der Geschwindigkeit der Einreichung Schritt halten.
Die Umstellung auf integrierte, datengesteuerte Systeme ermöglicht es Pharmaunternehmen, Compliance-Prozesse zu automatisieren, Datenflüsse zu standardisieren und prüfbare digitale Aufzeichnungen über den gesamten Produktlebenszyklus zu führen. Da die Daten strukturiert und visuell interpretierbar werden, sinkt das Risiko von Fehlern und Verzögerungen.
Die wichtigsten Trends der digitalen Transformation in der Pharmaindustrie im Jahr 2026
Jetzt, da wir die Landschaft verstehen, wollen wir uns ansehen, wie Pharmaunternehmen darauf reagieren. Dies sind die wichtigsten Trends, die die digitale Transformation vorantreiben:
Revolutionierung der Arzneimittelforschung mit generativer KI

Generative KI verändert die pharmazeutische Arzneimittelforschung, indem sie den Schwerpunkt von der retrospektiven Analyse auf das proaktive Design verlagert. Anstatt nur bestehende Wirkstoffe zu bewerten, kann GenAI neuartige molekulare Strukturen auf der Grundlage biologischer Ziele, gewünschter Eigenschaften und bekannter Beschränkungen erstellen.
Warum es funktioniert: Die generative KI lernt aus einer Vielzahl chemischer und biologischer Daten. Sie erkennt nützliche Muster, die manuell nur schwer zu erkennen sind, und hebt vielversprechende Arzneimittelkandidaten viel früher hervor, sodass weniger Zeit und Mühe verschwendet werden.
Wie es angewendet wird: Die GenAI-gestützte Entdeckung stützt sich in hohem Maße auf die In-silico-Modellierung, bei der potenzielle Arzneimittelkandidaten simuliert und digital optimiert werden, bevor die Labortests beginnen. Virtuelle Vorführung, Molekularsimulationen und KI-gestützte Optimierung helfen dabei, Tausende von Möglichkeiten auf eine kleine Gruppe hochwertiger Kandidaten zu reduzieren. Dies spart Zeit, Kosten und Laborressourcen.
Industrie 4.0 & 5.0: digitale Zwillinge in der Fertigung
In der Pharmaproduktion beschreiben die Begriffe Industrie 4.0 und Industrie 5.0 den Wandel hin zu einer stärker vernetzten und menschenzentrierten Produktion. Industrie 4.0 konzentriert sich auf Automatisierung, Echtzeitdaten und vernetzte Anlagen, während Industrie 5.0 darauf aufbaut, indem sie menschliche Aufsicht, Flexibilität und Widerstandsfähigkeit betont.
Ein Schlüsselelement beider Ansätze ist die Verwendung digitaler Zwillinge - virtuelle Nachbildungen von Fabriken, Produktionslinien und Bioreaktoren, die reale Bedingungen widerspiegeln.
Warum es funktioniert: Digitale Zwillinge bieten einen kontinuierlichen Einblick in das Verhalten von Fertigungssystemen unter realen Bedingungen. Durch die Kombination von Sensordaten mit Prozessmodellen können die Teams Ausfälle vorhersagen und die Leistung optimieren, ohne die Produktion zu unterbrechen. Dies führt zu gleichbleibender Qualität und weniger Ausfallzeiten.
Wie es angewendet wird: Intelligente Fertigung stützt sich auf IoT-Sensoren, automatisierte Qualitätskontrolle und robotergestützte Prozessautomatisierung (RPA). Daten von Geräten und Bioreaktoren werden in digitale Zwillinge eingespeist, in denen Prozesse virtuell überwacht, getestet und angepasst werden können. Dadurch wird die Qualitätskontrolle kontinuierlich statt reaktiv, was die Zuverlässigkeit erhöht und gleichzeitig manuelle Eingriffe reduziert.
Cloud-native Plattformen und Dateninteroperabilität
Da Pharmateams immer globaler und spezialisierter werden, spüren diejenigen, die noch mit fragmentierten, langsamen Systemen arbeiten, mehr denn je den Druck. Cloud-native Plattformen bringen Forschung, Entwicklung und Betrieb in eine gemeinsame, kohärente digitale Umgebung für sofortige Zusammenarbeit.
Warum es funktioniert: Eine einheitliche Cloud-Umgebung beseitigt das Problem der Datensilos. Wenn Informationen in kompatiblen Formaten gespeichert werden, können die Systeme miteinander “sprechen”, und die Teams sind plötzlich in der Lage, unabhängig von ihrem Standort zusammenzuarbeiten und schneller zu arbeiten. Dies wiederum reduziert Doppelarbeit, Fehlausrichtung und Verzögerungen, die durch unverbundene Tools verursacht werden.
Wie es angewendet wird: Cloud-basierte Plattformen verbinden Laborsysteme, Analysetools und Simulationsmodelle in Echtzeit. Globale F&E-Teams können mit denselben Datensätzen arbeiten, Ergebnisse sofort aktualisieren und Erkenntnisse ohne manuellen Datentransfer austauschen. Die integrierte Interoperabilität erleichtert auch die Integration von KI-Modellen, Visualisierungstools und externen Partnern in einen kontinuierlichen Workflow.
Erweiterte 3D-Visualisierung und VR/AR
Je komplexer die Therapien werden, desto deutlicher werden die Grenzen statischer Diagramme und 2D-Diagramme. Konzepte wie die mRNA-Bereitstellung, das Gen-Editing oder gezielte biologische Pfade sind von Natur aus dynamisch, d. h. sie beinhalten Bewegung, Interaktion und Veränderung im Laufe der Zeit. Hier kommen visuelle Lösungen wie medizinische Animationen und VR/AR können Patienten Informationen auf verständliche und leicht nachvollziehbare Weise vermitteln.
Warum es funktioniert: Menschen verstehen visuelle Informationen schneller und intuitiver als Text. Realitätsgetreue 3D-Darstellungen zeigen, wie eine Therapie im Körper funktioniert, wie sie mit Zellen interagiert und wie die verschiedenen Komponenten zueinander in Beziehung stehen. Dadurch werden komplexe Mechanismen für Wissenschaftler, Regulierungsbehörden, Investoren und Patienten klarer.
Wie es angewendet wird: Pharmaunternehmen können 3D-Visualisierung und VR/AR für Schulungen, Kommunikation und Entscheidungsfindung nutzen. Immersive Animationen und Simulationen helfen bei der Einarbeitung von Mitarbeitern, bei der Schulung von Produktions- und medizinischen Teams und bei der Präsentation komplexer wissenschaftlicher Sachverhalte für ein nichttechnisches Publikum. MoA-Animationen eignen sich besonders gut, um die Wirkungsweise eines Arzneimittels auf molekularer und zellulärer Ebene zu erklären, sei es für die interne Ausrichtung oder für externe Präsentationen.
Parametrische Modellierung
Die parametrische Modellierung im Gesundheitswesen geht einen Schritt weiter als die traditionelle 3D-Animation. Während sich die Animation auf die visuelle Erklärung konzentriert, wird ein parametrisches Modell als mathematische Struktur aufgebaut, die auf reale Daten reagiert. Geometrie, Verhalten und Interaktionen werden durch Parameter definiert, d. h. das Modell kann sich ändern, anpassen und simuliert werden.
Warum es funktioniert: Da parametrische Modelle datengesteuert sind, zeigen sie, wie sich Systeme unter verschiedenen Bedingungen verhalten. Anstatt ein einziges, festes Szenario zu zeigen, ermöglichen sie es den Teams, Variationen zu testen, “Was-wäre-wenn”-Fälle zu untersuchen und besser zu verstehen, wie sich Änderungen der Eingaben auf die Ergebnisse auswirken. Dies macht sie besonders wertvoll für die Analyse, Validierung und Entscheidungsfindung.
Wie es angewendet wird: In der pharmazeutischen und medizinischen Forschung und Entwicklung, 3D-Modellierung wird zur Simulation der Strömungsdynamik (CFD), zum Testen medizinischer Geräte an virtuellen Organmodellen und zur Anpassung von Designs an die patientenspezifische Anatomie verwendet. Diese Modelle können auf der Grundlage biologischer, mechanischer oder anatomischer Daten angepasst werden, was genauere Simulationen vor physischen Prototypen oder klinischen Tests ermöglicht.
Patientenzentrierte digitale Ökosysteme und dezentralisierte Studien
Die Pharmaindustrie rückt näher an die Patienten heran, indem sie die Organisation klinischer Studien und der laufenden Versorgung neu gestaltet. Patientenzentrierte digitale Ökosysteme konzentrieren sich darauf, die Teilnahme einfacher, flexibler und repräsentativer für das wirkliche Leben zu machen, insbesondere durch dezentralisierte klinische Studien (DCTs).
Warum es funktioniert: Dezentralisierte Studien verringern die Hürden für Patienten. Fernüberwachung, tragbare Geräte und mobile Datenerfassung ermöglichen es den Teilnehmern, ohne häufige Besuche vor Ort teilzunehmen. All dies führt zu einer breiteren Beteiligung, zu vielfältigeren Daten und zu einer solideren Grundlage für Erkenntnisse aus der realen Welt, die widerspiegeln, wie Therapien außerhalb kontrollierter Studien abschneiden.
Wie es angewendet wird: Digitale Plattformen kombinieren Wearables, Telemedizin-Tools und Patienten-Apps, um kontinuierlich und sicher Daten zu sammeln. Gleichzeitig spielt eine klare Kommunikation eine entscheidende Rolle. Mobile Apps, Videos und interaktives Bildmaterial helfen den Patienten zu verstehen, wie die Therapie funktioniert und warum die Einhaltung der Therapie (oder deren Fehlen) wichtig ist. Wenn eine komplexe der Wirkmechanismus wird erklärt In einfachen, visuellen Worten ausgedrückt, sind die Patienten engagierter, besser informiert und folgen eher den Behandlungsplänen.
Fallstudien aus der Praxis: Wer macht es richtig?

Viele führende Pharmaunternehmen auf der ganzen Welt setzen bereits fortschrittliche Tools in der Praxis ein, um die Entwicklung zu beschleunigen, die Qualität zu verbessern und die Wirkung auf die Patienten zu beschleunigen. Hier sind 3 herausragende Beispiele:
1. Pfizer & Moderna: Beschleunigung der Entwicklung von Impfstoffen und Medikamenten
Pfizer setzte bei seinen COVID-19-Bemühungen durchgehend digitale Tools ein, Nutzung von KI, fortschrittlichen Analysen und cloudbasierten Datenplattformen Datenanalyse zu beschleunigen, Studienabläufe zu optimieren und Beschleunigung der Bereitstellung von Impfstoffen und Behandlungen wie PAXLOVID für Patienten. Diese Technologien halfen, klinische Daten viel schneller zu verarbeiten und unterstützten Entscheidungen in der Forschung, der Herstellung und dem Vertrieb.
Moderna wurde Einbeziehung von Daten und KI als Kernbestandteil seiner langfristigen Strategie der Arzneimittelentdeckung. Das Unternehmen betrachtet die mRNA-Technologie als eine Plattform, die auf viele Arten von Arzneimitteln ausgeweitet werden kann. Um dieses Ziel zu unterstützen, hat es Systeme entwickelt, die Daten und Analysen in seine F&E-Pipeline integrieren. Durch die Behandlung von Daten als strategisches Gut und die Einbindung von KI in frühe Forschungsprozesse hofft Moderna, vielversprechende therapeutische Kandidaten schneller und effizienter zu identifizieren und die Zeit bis zum Experiment zu verkürzen.
2. Sanofi: Digitale Impfstoffherstellung und flexible Produktion
Sanofi investiert in vollständig digitalisierte Produktionsanlagen für Impfstoffe die die Flexibilität, Reaktionsfähigkeit und Effizienz der Produktion erhöhen. Sein Evolutive Vaccine Facility (EVF) Das Programm umfasst digitale, modulare Produktionsstätten in Singapur und Frankreich, die für die gleichzeitige Herstellung mehrerer Impfstoffe und die schnelle Anpassung an neue Anforderungen der öffentlichen Gesundheit ausgelegt sind. Diese Anlagen zielen darauf ab, Automatisierung, Datenanalyse und vernetzte Systeme zu nutzen, um eine schnelle Impfstoffproduktion in großem Maßstab zu unterstützen.
Sanofi auch KI und fortgeschrittene Analytik in der gesamten FuE einbindet und Supply-Chain-Funktionen, die maschinelles Lernen und Datenintegration nutzen, um die Erkennung zu beschleunigen, den Produktionsertrag zu optimieren und bessere betriebliche Entscheidungen zu treffen.
3. Novartis: datengesteuerte Organisation von F&E bis zum Betrieb
Novartis hat sich zu einem datengesteuerten Pharmaunternehmen umgestaltet, Einbindung digitaler und analytischer Fähigkeiten in Forschung, Entwicklung und darüber hinaus. Das Unternehmen hat Initiativen wie das Nerve Live-Plattform um jahrzehntelange Betriebsdaten zu vereinheitlichen und maschinelles Lernen für eine aufschlussreiche Entscheidungsfindung anzuwenden, damit Teams Aktivitäten in großem Umfang planen, vorhersagen und optimieren können.
Novartis investiert auch stark in KI, fortgeschrittene Analysen und Cloud-Infrastruktur um Datensilos aufzubrechen und Echtzeiteinblicke in Prozesse von der Arzneimittelforschung über die klinische Entwicklung bis hin zur Herstellung zu ermöglichen.
Schlussfolgerung
Bis 2026 wird es bei der digitalen Transformation in der Pharmaindustrie nicht mehr um isolierte Technologien gehen, sondern um Integration. Sie beschleunigt die Entdeckung, Cloud-Plattformen verbinden globale Teams, und fortschrittliche Visualisierung macht komplexe Wissenschaft verständlich und umsetzbar. Zusammen verändern diese Tools die Art und Weise, wie Medikamente entwickelt, getestet, hergestellt und kommuniziert werden.
Aber Technologie allein reicht nicht aus. Innovation schafft nur dann einen Wert, wenn sie klar verstanden wird - von Wissenschaftlern, Entscheidungsträgern, Regulierungsbehörden und Patienten. Daten, die abstrakt bleiben oder in Tabellenkalkulationen versteckt sind, können nicht zu sicheren Entscheidungen führen. Hier spielen Visualisierung und Simulation eine entscheidende Rolle, um Komplexität in Klarheit zu verwandeln. VOKA unterstützt Pharmateams an dieser Schnittstelle von Daten, Wissenschaft und Verständnis. Durch die Bereitstellung von realitätsgetreuen 3D-Visualisierungen hilft VOKA, komplexe pharmazeutische Daten in klare visuelle Erfahrungen zu verwandeln, die Forschung, Kommunikation und strategische Entscheidungen unterstützen.
FAQ
1. Was sind die wichtigsten Vorteile der digitalen Transformation in der Pharmaindustrie?
Die digitale Transformation hilft Pharmaunternehmen, schneller zu arbeiten, Risiken zu verringern und bessere Entscheidungen zu treffen. Durch die Verknüpfung von Daten aus der Forschung, der Produktion und dem klinischen Betrieb erhalten die Teams einen besseren Einblick in komplexe Prozesse. Automatisierung und Analytik reduzieren manuelle Arbeit und Fehler, während Visualisierung und Simulation wissenschaftliche und betriebliche Daten leichter verständlich machen.
2. Wie verändert die generative KI die Arzneimittelforschung?
Generative KI in der Arzneimittelentdeckung geht über die Analyse hinaus zum Design. Anstatt nur bestehende Verbindungen zu untersuchen, kann sie neue Molekularstrukturen auf der Grundlage spezifischer biologischer Ziele und gewünschter Eigenschaften erstellen. Auf diese Weise können Forscher mehr Optionen frühzeitig erkunden, sich auf die vielversprechendsten Kandidaten konzentrieren und den Zeitaufwand für Versuch-und-Irrtum-Experimente reduzieren.
3. Wie wirkt sich die digitale Transformation auf die Arzneimittelforschung aus?
Die digitale Transformation bringt Daten, Modelle und Teams in eine gemeinsame digitale Umgebung. In der Arzneimittelforschung bedeutet dies schnellere Hypothesentests, bessere Nutzung historischer Daten und frühere Erkenntnisse durch Simulation und KI. Infolgedessen können Forscher früher brauchbare Kandidaten identifizieren und mit größerer Zuversicht in die Labortests gehen.
4. Können VOKA-Modelle für Simulationen verwendet werden?
Ja. VOKA entwickelt datengesteuerte 3D-Modelle, die über visuelle Erklärungen hinausgehen. Diese Modelle können für Simulationen wie Strömungsdynamik, Gerätetests und Szenarioanalysen angepasst werden. So können Teams erforschen, wie sich Systeme unter verschiedenen Bedingungen verhalten, anstatt eine feste Animation zu betrachten.
5. Was sind die Haupthindernisse für die digitale Transformation in der Pharmabranche?
Zu den häufigsten Herausforderungen gehören fragmentierte Datensysteme, veraltete Infrastrukturen, organisatorische Silos und Widerstand gegen Veränderungen. Auch die Komplexität der Vorschriften und Probleme mit der Datenqualität können die Einführung verzögern. Die Überwindung dieser Hindernisse erfordert eine klare Kommunikation, eine funktionsübergreifende Zusammenarbeit und Tools, die komplexe Daten leichter verständlich machen.
6. Welche Rolle spielt die Real-World Evidence (RWE) im Jahr 2026?
RWE spielt eine zentrale Rolle, wenn es darum geht zu verstehen, wie Therapien außerhalb kontrollierter klinischer Studien wirken. Daten aus Wearables, digitalen Gesundheitsplattformen und der klinischen Routineversorgung helfen Pharmaunternehmen, die Wirksamkeit, Sicherheit und Therapietreue von Patienten unter realen Bedingungen zu bewerten. Diese Erkenntnisse unterstützen eine bessere Entscheidungsfindung in der Entwicklung, bei der Einreichung von Zulassungsanträgen und in der langfristigen Patientenversorgung.
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